Hoverboards im Test 8 Self Balance Scooter vergleichen und kaufen

Du möchtest ein Hoverboard kaufen? Es soll ein gutes Fahrverhalten besitzen und über einen sicheren Akku verfügen? Dann bist Du hier genau richtig! Wir von Planet Scooter haben unterschiedliche Hoverboards genauestens unter die Lupe genommen und wissen, dass es bei Hoverboards erhebliche Unterschiede gibt. Entscheidet man sich unbedacht einfach für irgendein Board, dann kann der Frust schnell groß sein. Damit Dir das erspart bleibt, stellen wir hier acht aktuelle Hoverboards vor und vergleichen sie in unserem Hoverboard-Test.

Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Testsieger Cat 2Droid XL
Planet Scooter
1,1
sehr gut
Maximal-Geschwindigkeit: 20 km/h
Reichweite: 20 km
Ladezeit: 1 h
Gewicht: 12,5 kg
Maximales Fahrergewicht: 130 kg
Reifentyp: Luftbereifung (komfortableres Fahrgefühl)
Rad-Durchmesser: 10 Zoll
Akku: Samsung-Akku
Leistung: 2 x 400W
  • spritzwasser-geschützt nach IP56
  • Abschaltung bei Ladung unter 5% (Schutzfunktion)
Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Sieger Preis/Leistung Robway W2
Planet Scooter
1,5
gut
Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
Reichweite: 15-25 km
Ladezeit: 2-3 h
Gewicht: 11 kg
Maximales Fahrergewicht: 120 kg
Reifentyp: Vollgummi
Rad-Durchmesser: 8 Zoll
Akku: Samsung-Akku, Ladegerät TÜV Rheinland geprüft
Leistung: 2 x 350W
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Fernbedienung zum Ein-/Auschalten
  • Tragetasche im Lieferumfang
Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Cat 2Droid
Planet Scooter
1,5
gut
Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
Reichweite: 20 km
Ladezeit: 1 h
Gewicht: 11,5 kg
Maximales Fahrergewicht: 100 kg
Reifentyp: Vollgummi
Rad-Durchmesser: 6,5 Zoll
Akku: Samsung-Akku
Leistung: 2 x 350W
  • spritzwasser-geschützt nach IP56
  • Abschaltung bei Ladung unter 5% (Schutzfunktion)
Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Hoverboard 700W Weaver
Planet Scooter
1,9
gut
Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
Reichweite: 15-20 km
Ladezeit: 2-3 h
Gewicht: 12 kg
Maximales Fahrergewicht: 120 kg
Reifentyp: Vollgummi
Rad-Durchmesser: 8 Zoll
Akku: Samsung-Akku
Leistung: 2 x 350W
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • LED-Beleuchtung mit Farbwechsel über den Reifen
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • in Chrom-Farben erhältlich
Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Hoverboard 600W Motion
Planet Scooter
2,0
gut
Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
Reichweite: 15-20 km
Ladezeit: 2-3 h
Gewicht: 10 kg
Maximales Fahrergewicht: 120 kg
Reifentyp: Vollgummi
Rad-Durchmesser: 6,5 Zoll
Akku: Batterie & Ladegerät TÜV geprüft
Leistung: 2 x 300W
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Blaue LED-Beleuchtung
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • in Chrom-Farben erhältlich
Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Robway W3
Planet Scooter
2,0
gut
Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
Reichweite: 15-20 km
Ladezeit: 2-3 h
Gewicht: 12 kg
Maximales Fahrergewicht: 120 kg
Reifentyp: Luftbereifung (komfortableres Fahrgefühl)
Rad-Durchmesser: 10 Zoll
Akku: Samsung-Akku, Ladegerät TÜV Rheinland geprüft
Leistung: 2 x 400W
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Fernbedienung zum Ein-/Auschalten
  • Tragetasche im Lieferumfang
Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Robway W1
Planet Scooter
2,3
gut
Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
Reichweite: 15-20 km
Ladezeit: 2-3 h
Gewicht: 11 kg
Maximales Fahrergewicht: 120 kg
Reifentyp: Vollgummi
Rad-Durchmesser: 6,5 Zoll
Akku: Samsung-Akku, Ladegerät TÜV Rheinland geprüft
Leistung: 2 x 350W
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Fernbedienung zum Ein-/Auschalten
  • Tragetasche im Lieferumfang
Abbildung
Modell
Bewertung
Maximal-Geschwindigkeit
Reichweite
Ladezeit
Gewicht
Maximales Fahrergewicht
Reifentyp
Rad-Durchmesser
Akku
Leistung
Besonderheiten
Zum Anbieter
Hoverboard 800W Crossrover
Planet Scooter
2,3
gut
Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
Reichweite: 15-20 km
Ladezeit: 2-3 h
Gewicht: 10 kg
Maximales Fahrergewicht: 120 kg
Reifentyp: Luftbereifung (komfortableres Fahrgefühl)
Rad-Durchmesser: 10 Zoll
Akku: Batterie & Ladegerät TÜV geprüft
Leistung: 2 x 400W
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • LED-Beleuchtung mit Farbwechsel über den Reifen
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • in Chrom-Farben erhältlich
Mehr Auswahl an Hover­boards gibt es bei Ebay!
Los!
Ratgeber: Alles was du über Hoverboards wissen musst

Was sind eigentlich Hoverboards?

Mann auf HoverboardFoto: urbanwheel.coHoverboards sind der neue Fortbewegungs-Trend aus den USA! Vielleicht hast schonmal jemanden damit an dir vorbei rasen sehen. Man nennt sie Hoverboard, Mini Segway oder auch Self Balancing Scooter. Es handelt sich um zwei miteinander verbundene Plattformen, auf denen man steht. Unter jeder Plattform befindet sich ein Rad. Allein durch Gewichtsverlagerung beschleunigt, bremst und lenkt man das E-Board. Diese Art der Fortbewegung ist absolut neu, aufregend, leicht zu erlernen und macht einfach riesigen Spaß! Du möchtest dir auch ein solches Hoverboard kaufen? Dann bist du hier richtig! In unserem Hoverboard-Test stellen wir dir die besten und sichersten Hoverboards vor und vergleichen sie miteinander.

Warum soll ich mir ein Hoverboard kaufen?

Der wohl wichtigste Grund ein Hoverboard zu kaufen ist Spaß! Die Einstiegshürde ist äußerst gering und bereits nach 15 Minuten können die meisten sicher mit dem Mini Segway umgehen. Dann führt man die richtigen Bewegungen fast automatisch durch, vergisst fast, dass man das Mini Segway unter sich hat und bekommt tatsächlich ein bisschen das Gefühl, wie mit einem richtigen Hoverboard, über den Asphalt zu schweben. Das ist eine Art der Fortbewegung, die ihres Gleichen sucht!

Nicht wie bei anderen Fortbewegungsmitteln wie beispielsweise beim Fahrrad, bei denen alle Gliedmaßen beansprucht werden, hat man beim Self Balancing Scooter die Hände frei. So kann man ohne Probleme sein Aktentasche auf dem Weg zur Arbeit mit sich führen, schlürft an seinem Slush (laut Wikipedia: halbgefrorenes Trinkeis) während man gemütlich der Strandpromenade entlang cruised oder macht einen Selfie mit seiner besten Freundin.

Jugendliche auf HoverboardFoto: fotolia.com

Ist man stolzer Besitzer eines Hoverboards, dann wird der Weg zur Arbeit ein Erlebnis, die Kinder freuen sich wieder auf den Schulweg und auch den Weg zum Bäcker sonntags-morgens tritt man gerne an. Und dabei ist man auch noch schneller als zu Fuß. Die Balance Scooter erreichen Höchstgeschwindgkeiten von bis zu 20 km/h!

Und das Beste: Das alles geht ohne dabei ins Schwitzen zu kommen, denn für das Hoverboard-Fahren ist kaum körperliche Anstrengung nötig. Das ist gerade für den Weg zur Arbeit praktisch! Wer kennt es nicht: Man fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit und kommt durch die körperliche Höchstleistung stark ins Transpirieren. Schlimmsten Falls umhüllt einen noch ein betörender Geruch, wenn man die Büro-Räumen betritt. Das ist mit dem Hoverboard vorbei und die Kollegen würden es einem danken.

Gegenüber seinem großen Bruder, dem Segway, ist ein Mini Segway äußerst alltagstauglich. Das liegt unter Anderem an seiner geringen Größe. Zudem ist es wesentlich leichter, dadurch sehr handlich und kann so bequem überall mit hin transportiert werden, so z.B. mit in den Urlaub, wo man dann mit dem Mini Segway eine Stadtbesichtigung machen kann.

Es kann auch problemlos mit in den Bus oder in den Zug genommen werden. Das ist zum Beispiel als Pendler besonders praktisch oder wenn man jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit fährt. Dann kann man mit dem Hoverboard den Weg von der Bushaltestelle zum Arbeitsplatz überwinden. Einige Hersteller bieten auch extra Hoverboard-Taschen an, die den Transport noch bequemer gestalten.

Bei manchen Herstellern gehört die Tasche sogar zum Lieferumfang, so auch bei einigen aus unserem Hoverboard-Test. Welche das sind, kannst du der obigen Tabelle unter „Besonderheiten“ entnehmen.

hoverboard-tasche-1

Ein weitere Vorteil gegenüber dem normalen Segway sind die geringen Anschaffungskosten. Die Preisspanne der Balance Scooter liegt zwischen 200 und 1200€.

Wie passt das Thema „Frauen beeindrucken“ und Hoverboards zusammen? Ganz einfach: Diese Art der Fortbewegung ist in unseren Gefilden noch weitestgehend unbekannt. Sobald jemand auf einem Hoverboard daher kommt zieht er automatisch die Blicke auf sich. Falls du also schon länger planst die Aufmerksamkeit einer bestimmten Frau auf dich zu lenken, dann solltest du dir vielleicht ein Hoverboard kaufen. Das schöne an diesen Boards ist, dass man auf ihnen auch noch cool aussieht und das Ganze aufgrund der leuchtenden LEDs unter dem Board auch noch einen leicht futuristischen Touch bekommt. Definitiv ein Eye Catcher!

Das Handling ist kinderleicht erlernbar und das Risiko sich zu verletzen ist relativ gering. Das liegt mitunter daran, dass die Hoverboards nicht sehr hoch sind, ca. so hoch wie eine Treppenstufe. Die Geschwindigkeit liegt bei ca. 15km/h. Diese Geschwindkeit kann man im Laufschritt ebenfalls erreichen. Das heißt man kann bei jeder Geschwindkeit noch vom Hoverboard absteigen und durch ein paar Schritte zum stehen kommen.

Ein weiterer echter Plus-Punkt ist, dass diese Art der Fortbewegung wesentlich umweltschonender ist, als die Alternativen mit Verbrennungsmotor. Wobei hier noch folgender Disclaimer anzubringen wäre: Das E in E-Board steht für „electric“ und für alles was elektrisch ist braucht man Strom. Das E-Board ist also nur solange umweltfreundlich, solange der Strom, mit dem der Akku des Boards geladen wird auch umweltschonend gewonnen wird. Daher empfehlen wir, um die Umwelt wirklich zu schonen, auch einen Öko-Strom-Anbieter zu wählen.

Was sollte ich beim Hoverboard-Kaufen beachten?

Aktuell besteht noch eine ernst zu nehmende Problematik mit den Akkus der Self Balancing Boards: Die Akkus können sich durch Überladung entzünden (siehe hierzu auch Abschnitt Sind Segways ohne Griff gefährlich?).

Aus diesem Grund sollte vor dem Kauf zuerst in Erfahrung gebraucht werden, ob der Akku sicher ist. Der Akku sollte entweder von Samsung sein oder das E-Board sollte über das Zertifikat UL2272 verfügen. Mittlerweile werden E-Boards auch vom deutschen TÜV geprüft und auch TÜV-geprüfte Hoverboards sind als sicher einzustufen.

Samsung Akku HoverboardFoto: actionbikes.deHoverboard Zertifikat UL2272Foto: Underwriters Laboratory
Wichtig

Nur Hoverboards mit Samsung-Akku, UL2272- oder TÜV-Zertifikat gelten als sicher und sollten für einen Kauf in Betracht kommen.

Alle in unserem Hoverboard-Test vorgestellten Modelle erfüllen mindestens eine der o.g. Anforderungen und können daher nach aktuellem Wissenstand ohne Bedenken genutzt werden.

Ob ein bestimmtes Board zertifiziert ist, kann man auf dieser Seite nachsehen. Dazu einfach unter UL Category Code „FKIS“ eingeben. Anschließend kommt man zu einer Liste mit allen zertifizierten Herstellern. Ein weiterer Klick auf den Link neben dem Herstellernamen führt zu einer Liste, in der die zertifizierten Modelle des Herstellers aufgeführt werden.

Man sollte darauf achten, dass das Board über ausreichend Leistung verfügt. Welche Leistung ausreichend ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die zwei wichtigsten sind das eigene Körpergewicht und die Steigungen, die man mit dem Board überwinden möchte.

Hinsichtlich des Gewichtes sollte man auf das zulässige Gesamtgewicht des Boardes schauen. Ist man mit seinem eigenen Gewicht schon sehr nah an dem zulässigen Gesamtgewicht und beträgt die Leistung des Boards nicht wesentlich mehr als der Durchschnitt, dann sollte man eher zu einem Board mit mehr Leistung, also stärkerem Motor greifen.

Das Gleiche gilt, wenn man bereits weiß, dass man mit dem Board nicht nur auf ebenen Flächen fahren möchte, sondern auch Steigungen mühelos überwinden können möchte. Auch hier ist die Wahl eines Boards mit etwas mehr Leistung ratsam.

Auch sollte man sich vorher Gedanken machen, wie weit die maximale Entfernung ist, die man mit einem Board zurücklegen möchte. Es sollte entsprechend nur ein Board mit ausreichender Reichweite gewählt werden.

Es gibt Boards mit kleineren und solche mit größeren Rädern. Die mit den größeren Rädern besitzen ein ruhigeres Fahrverhalten und gleichen Unebenheiten im Boden besser aus. Der Nachteil ist allerdings, dass sie auch etwas unhandlicher sind. Hier muss man sich also entscheiden, was einem wichtiger ist.

Checkliste für den Kauf eines Hoverboards
  • Das Hoverboard ist sicher. Es besitzt einen Samsung-Akku, das UL2272- oder ein TÜV-Zertifikat.
  • Das Board besitzt ausreichend Leistung. Sie bemisst sich am eigenen Körpergewicht und den Steigungen, die man überwinden möchte.
  • Das Board besitzt eine ausreichende Reichweite für die Fahrten, die man damit machen möchte.
  • Die Räder sind groß genug für die Untergründe, auf denen man fahren möchte.

Hoverboard kaufen – Aber wo?

Besonders bei Hoverboards besteht das Problem, das der lokale Handel bei weitem nicht die gleiche Auswahl unterschiedlicher Modelle bietet, wie es im Online-Handel der Fall ist. Das liegt einfache daran, dass die Self Balancing Scooter noch sehr neu sind und ihren Weg in die Ladenregale noch nicht gefunden haben.

Deswegen empfehlen wir ein Hoverboard online zu kaufen. Es ist eine gute Idee ein Hoverboard bei Amazon zu kaufen. Amazon hat die Problematik mit den entzündbaren Akkus erkannt und verkauft entsprechend nur Hoverboards, die als sicher eingestuft werden. Allerdings ist durch diese Maßnahme die Hoverboard-Auswahl bei Amazon derzeit auch stark eingeschränkt.

Daher raten wir aktuell dazu, bei Ebay nach Hoverboards zu schauen. Hier ist die Auswahl wesentlich größer. Hier sollte man darauf achten, dass in dem Board ein Samsung-Akku verbaut ist. Ob das der Fall ist, ist nicht schwer zu erkennen, da die Händler mittlerweile mit Samsung-Akkus werben. Von Boards, bei denen nicht explizit ein Samsung-Akku deklariert ist, solltest du Abstand nehmen.

Hoverboards bei Ebay

Es gibt aber auch andere Online-Shops, die sich auf das kleine Segway ohne Stange spezialisiert haben. Von diesen Shops können wir besonders die folgenden empfehlen:

Hoverboard Online Shops

Neben der größeren Auswahl ist auch die bessere Vergleichbarkeit ein Argument für den Online Kauf. Mann kann beispielsweise hier in unserem Hoverboard-Test die besten Hoverboards miteinander vergleichen und ein wesentliche fundiertere Kaufentscheidung treffen, als dies in einem Laden möglich wäre, in dem nur sehr mühsam all die Informationen zusammenbekäme, die man hier in übersichtlicher Form aufgelistet hat.

Schlussendlich spielt auch noch der Preis eine Rolle. So hat man online die Möglichkeit sich für den Anbieter mit dem geringsten Preis zu entscheiden und spart meistens trotz Versandkosten noch ein paar Euro.

Der einzige Nachteil am Online-Kauf ist die Wartezeit, bis das Paket zuhause eintrifft. Falls sie allerdings bei Amazon bestellen und Amazon-Prime-Kunde sind, können sie auch diese erheblich reduzieren und das Paket trifft bereits am nächsten Tag bei Ihnen zuhause ein.

Für wen sind Hoverboards?

Hoverboards sind für jeden. Egal, ob jung oder alt, Mann oder Frau, sportlich aktiv oder eher der ruhige Typ, ob locker und cool in die City oder elegant zur Arbeit, Hoverboards sind für jeden geeignet. Das liegt daran, dass man sie so vielseitig verwenden kann.

Wenn deine Freunde auch Hoverboards besitzen, dann kannst du mir ihnen um die Wette fahren. Hast du dich ausgepowert und kommst gerade vom Sport, dann kannst du ganz gemütlich in deinem Tempo nach hause schleichen. Geht gerade die Abendsonne unter, dann kannst du das Hoverboard nutzen, um nochmal ein paar Minuten an die frische Luft in die Natur zu kommen und einen Feldweg entlang fahren.

Frau fährt auf einem Waldweg mit einem Self Balancing ScooterFoto: fotolia.com

Mit dem Hoverboard kann man seinen Kindern eine große Freude machen. Da sich das Hoverboard so gut in den Alltag integrieren lässt, wird das Board lange Verwendung finden und keines dieser Dinge werden, die nach ein paar Malen in der Ecke landen.

Allerdings sollte man ein Hoverboard keinem Kind unter 10 Jahren geben. Das hat zwei Gründe: Zum einen sind Hoverboards bis zu 10kg schwer. Der Akku kann sich unterwegs vollständig entladen und es ist einem Unter-10-jährigen nicht zuzumuten, ein 10kg schweres Teil mehrere Kilometer nach Hause zu tragen.

Zum anderen fahren Hoverboards bis zu 15km/h schnell. Ein Kind kann diese Geschwindigkeit möglicherweise nicht richtig einschätzen. Das ist gerade dann mit einem Risiko verbunden, wenn das Kind an Plätzen unterwegs ist, wo sich auch noch andere Leute befinden.

Wofür ist ein Mini Segway geeignet?

Aktuell kann man mit dem Mini Segway alle glatten Oberflächen wie beispielsweise Asphalt oder auch glatte Pflastersteine befahren. Sie eignen sich nicht für gröbere oder unbefestigte Untergründe wie zum Beispiel Waldboden, Sand oder Kopfsteinpflaster. Das liegt an dem kleinen Durchmesser der Räder, die entsprechend auch nur kleiner Hindernisse überwinden können. Ein abgesenkter Bordstein kann da bereits zum Hindernis werden. Siehe dazu auch folgendes Video. Kleinere Huckel, Kanten oder Äste sind aber kein Problem.

Die E-Board-Hersteller scheinen das Problem mit den kleinen Rädern erkannt zu haben. Vermehrt bringen diese auch Modelle mit größeren Reifen auf den Markt. So reichen auch die Reifengrößen der Boards in unserem Hoverboard-Test von 6,5 über 8 bis hin zu 10 Zoll. Die genaue Reifengröße eines jeden Boards kann der obigen Vergleichstabelle entnommen werden.

Man sollte dem Hoverboard außerdem nicht zuviel Nässe zumuten. Leichter Nieselregen schadet nichts. Aber bei strömendem Regen sollte man das Hoverboard lieber zuhause lassen. Auch sollte man nicht durch Wasserlachen oder Pfützen fahren.

Das Gehäuse der Hoverboards ist nicht richtig dicht. Wenn diese zuviel Wasser abbekommen, dringt das Wasser ein. Das kann gerade den sehr feuchtigkeitsempfindlichen Lithium-Ionen-Akku beschädigen. Kontakte können anfangen zu rosten. Im schlimmsten Fall kommt es zum Kurzschluss und das E-Board ist hinüber.

Update 30.09.16: IO Hawk Cross – Das erste Gelände-Hoverboard ist da!

Die Firma IO Hawk hat mit dem IO Hawk Cross das erste Gelände-gängige Hoverboard auf den Markt gebracht. Damit kann man mit dem Hoverboard nun auch gröbere und unbefestigte Untergründe befahren. Und auch Regen und das Fahren durch Pfützen machen dem neuen Cross-Hoverboard nichts aus.

Interessant ist die Halterung für ein Nummernschild, dass spätestens dann interessant wird, sobald die Hoverboards in Deutschland eine Straßenzulassung bekommen (mehr dazu in diesem Abschnitt). Was der Kraftprotz noch so alles drauf hat wird sehr gut in diesem Video demonstriert.

Unterschiedliche Hoverboards können unterschiedliche Steigungen überwinden. Mit den meisten Boards lässt sich ein Steigung von 15° überwinden. Manche schaffen aber auch 30°. Natürlich ist der Grad der Steigung auch vom Gewicht des Fahrers abhängig. Möchte man also starke Steigungen überwinden und besitzt ein relativ hohes Körpergewicht, dann sollte man sich eher nach den stärker motorisierten Mini Segways umschauen.

Wo darf man mit einem Self Balance Board fahren?

Mit E-Boards darf man in hierzulande aktuell nicht auf öffentlichen Plätzen, der Straße oder auf Gehwegen fahren. Ein ähnliches Verbot gilt auch in Großbritannien.

Das liegt daran, dass E-Boards motorisiert sind und schneller als 6 km/h fahren. Sie gelten daher als Kraftfahrzeug und ein Kraftfahrzeuge benötigt in Deutschland eine Zulassung, die bisher nicht vorliegt.

Ignorieren dieses Verbots kann zu Bußgeldern bis zu 50 € führen. Die Polizei kann das Gerät konfeszieren. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der Führerscheins.

Sind Segways ohne Griff gefährlich?

Mini Segways sind nicht gefährlicher als z.B. Inline Skates, Skateboards oder das Fahrrad. Wie auch bei diesen Fortbewegungsmitteln muss man am Anfang etwas üben und muss vielleicht auch das ein oder andere Mal absteigen.

Damit man dabei keine schlimmeren Verletzungen davon trägt, sollte man sich gerade am Anfang gut schützen, indem man entsprechende Schutzausrüstung trägt, wie einen Helm und entsprechende Schützer für Handgelenke, Knie und Ellebogen.

Neben der Verletzungsgefahr hat auch noch die Brandgefahr in letzter Zeit in Zusammenhang mit Hoverboards für Furore gesorgt. In London meldete die Feuerwehr drei Wohnungbrände, die auf Hoverboard zurückzuführen sind. In Deutschland wurde bereits ein solcher Brand gemeldet.

Schuld an der Brandgefahr sind minderqualitative Akkus und Ladeelektroniken. Beim Laden überhitzen die Akkus, entzünden sich oder explodieren im schlimmsten Fall. Amazon hat auf dieses Problem reagiert und alle Hoverboards aus dem Programm genommen bis auf solche, die einen als sicher eingestuften Akku der Firma Samsung besitzen.

Auch die US-Aufsichtbehörde CPSC ist auf das Akku-Problem aufmerksam geworden. Als Resultat testet seit Februar 2016 die Sicherheitsorganisation UL (Underwriters Laboratory) die elektrische Sicherheit der Hoverboards und insbesondere der Akkus. Ist eines der E-Boards sicher, so wird es mit dem Label UL2272 versehen.

Wichtige Info: In unserem Hoverboard-Test werden nur solche Hoverboards vorgestellt, die den sicheren Samsung-Akku besitzen. Demnach können die hier vorgestellten Hoverboards nach aktuellen Erkenntnissen ohne Bedenken genutzt werden.

Falls du bereits ein anderes Hoverboard im Auge hast, solltest du dich auf jeden Fall eingehen informieren, welcher Akku in dem Board verbaut ist. Falls sich keine Informationen dazu finden lassen, raten wir dazu, lieber ein anderes Board zu wählen.

Hoverboard? Self Balancing Scooter? Mini Segway? Aber wie heißen diese Boards denn nun richtig?

Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Tatsächlich haben sich viele unterschiedliche Begriffe unabhängig für ein und dieselbe Sache etabliert. Die wohl wichtigsten Begriffe lauten Hoverboard, Mini Segway, Self Balancing Scooter oder auch Self Balance Board. Hin und wieder liest man auch von Swagway, E-Board, Two Wheel Scooter oder Oxboard.

Wir werden an dieser Stelle einmal versuchen ein bisschen Klarheit in diesen Begriffs-Dschungel zu bringen:

Sprache ist lebendig. Sie schafft sich selbst neue Begriffe, wenn Dinge auftauchen, für die es bisher keinen Bezeichnung gab. Oftmals sind diese Begriffe dann das, was dem Gegenstand am nächsten liegt, manchmal eine Variation von etwas was es schon gibt. Und so ist dann wohl auch der Begriff „Mini Segway“ entstanden. Die Leute kannten bereits Segways und auch die Steuerung über die Gewichtsverlagerung war ihnen bekannt. Dass diese neuartigen Dinger ganz ähnlich gesteuert wurden, aussahen wie ein Segway ohne Lenker und wesentlich kleiner waren, hat dann wohl zu dem der Begriff „Mini Segway“ geführt.

Ganz ähnlich ist wohl auch der Name „Two Wheel Scooter“ entstanden. Wobei wir dann doch eher zu „Mini Segway“ tendieren würden, ist Two Wheel Scooter doch sehr naheliegend aber genauso nichtsagend, hat doch jeder Roller irgendwie zwei Räder, oder?

Der Begriff Self Balancing Scooter und genauso Self Balance Board versuchen die Funktionsweise der Geräte zu beschreiben. Die Boards besitzen Sensoren, die eine Gewichtsverlagerung des Fahrers ertasten. Messen sie beispielsweise eine Gewichtsverlagerung nach vorn, dann wird ein Signal an die Motoren gesendet, die dann ein Vorwärtsfahrt des Boards verursachen. So wird verhindert das der Fahrer vorne überkippt und das Board balanciert sich sozusagen selbst, ein „Self Balancing Board“ eben.

Die Leute, die des Wort „Hoverboard“ verwenden, zielen vermutlich mehr auf das Fahrgefühl mit diesen E-Boards ab. Wer im English-Unterricht aufgepasst hat weiß: to hover = schweben. Und tatsächlich vergisst man mit zunehmender Fahrerfahrung immer mehr, dass man das Board unter seinen Füßen hat und es kommt einem tatsächlich so vor, als wenn man über den Asphalt „schweben“ würde.

Natürlich soll bei dem Begriff „Hoverboard“ nicht vergessen werden, dass der Begriff zum ersten Mal in den „Zurück in die Zukunft“ Filmen Ender der 80er Jahre auftauchte. Dort bezeichnete er tatsächlich ein Skateboard-ähnliches Brett, dass aber gänzlich ohne Rollen und Achsen auskam und über dem Boden schwebte. Wer sich von Marty McFly und seinen spektakulären Manövern, die er mit dem Hoverboard durchführte einen Eindruck machen möchte, dem empfehlen wir einen Blick in das folgende Video.

Mit dieser Art von „schwerelosen“ Hoverboards haben die Hoverboards, die wir hier in unserem Hoverboard-Test behandeln allerdings reichlich wenig zu tun. Am Rande sei erwähnt, dass es tatsächlich reale Umsetzungversuche der Zurück-in-die-Zukunft-Hoverboards gibt. Diese sind aber bis dato völlig unbrauchbar, da sie erstens immer einen metallischen Untergrund brauchen und zweitens keinerlei Führung besitzen und sich dadurch nicht lenken lassen. Wen das Thema trotzdem interessiert, dem sei dieses Video mit der Skateboard-Legende Tony Hawk ans Herz gelegt:

Der Begriff E-Boards ist eher als Oberbegriff zu sehen für alle Rollbretter die auf irgendeine Weise elektrisch angetrieben werden. Trotzdem wird er oftmals auch synonym für die Self Balancing Scooter verwendet, um die es hier geht.

Der Begriff „Oxboard“ ist nur eine weiteres Beispiel dafür, dass sich manchmal Markennamen zum allgemein gebräuchlichen Namen für bestimmte Produkte etablieren. Weitere bekanntere Beispiele sind „Tempo“ (für Taschentücher) oder „Selters“ (für Mineralwasser). Korrekterweise bezeichnet Oxboard auch hier nur die E-Boards einer bestimmten Herstellers, nämlich des holländischen Herstellers Oxboard. Das gleiche Phenomen gilt auch für die Boards namens „Swagway“.

Fazit

Die folgenden Begriffe haben alle aus oben genannten Gründen ihre Berechtigung und können verwendet werden:

  • Hoverboard
  • Mini Segway
  • Self Balancing Scooter
  • Self Balancing Board

Nicht verwendet werden sollten: Two Wheel Scooter, E-Board, Oxboard und Swagway.

Handling eines Self Balancing Scooter

Die Steuerung des Self Balancing Scooters ist zunächst ungewohnt. Es ist wohl vergleichbar damit, wenn man zum ersten Mal auf einem Skateboard, Inline Skates oder Schlittschuhen steht. Am Anfang fühlt es sich noch sehr wackelig an. Aber das ist ganz normal!

Der eigene Körper muss erst einmal verstehen, welche Bewegungen er durchführen muss, damit man sich auf dem Board in Balance hält. Hat er das allerdings verstanden, dann kann man völlig locker und ohne Anstrengung auf dem Self Balance Board stehen und es fühlt sich ganz natürlich an.

Mann im Büro auf einem Self Balancing Scooter
Foto: fotolia.com

Das schöne beim Hoverboard ist, dass dieser Lernprozess bei den meisten äußerst schnell geht. Meist dauert es nicht mal 15 Minuten, bis die meisten locker auf dem Board stehen und es steuern können. Die Einstiegshürde ist sehr gering, man hat schnell ein Erfolgserlebnis und das bedeutet Spaß!

Hat man den Einstieg erst einmal gepackt. Dann steht man völlig sicher auf dem E-Board. Dabei helfen einem auch die beschichteten Plattformen, die ein Abrutschen verhindern. Auch auf feuchten Fahrbahnen, kann man dank der Schutzbleche und den profilierten Reifen sicher fahren. Natürlich weisen wir in unserem Hoverboard-Test noch einmal explizit darauf hin, ob ein Board für die Nutzung auf regennasser Fahrbahn geeignet ist.

Durch Verlagerung des eigenen Körpergewichts steuert man das Mini Segway. Viele führen die richtigen Bewegungen direkt intuitiv aus, da sie denen beim normal Gehen sehr ähneln. Möchte man zum Beispiel anfangen vorwärts zu gehen, so lehnt man sich leicht nach vorne und macht dann den ersten Schritt.

Ganz ähnlich ist es beim Mini Segway. Hier führt ein Nach-vorne-Lehnen ebenfalls dazu, dass das Mini Segway losfährt. Ein Nach-hinten-Lehnen hingegen bremst das Segway bzw. führt bei weiterem Zurücklehnen zur Rückwärtsfahrt. Will man eine Kurve fahren, dann belastet man das jeweils entgegengesetzte Bein. Für eine Linkskurve belastet man also das rechte Bein.

Hoverboard vorwärts/rückwärts fahren und bremsenHoverboard lenken

Die Kurvenfahrt ist übrigens analog zum Ski-Fahren, Schlittschuhlaufen oder Inline-Skating. Wer eine dieser Sportarten bereits beherrscht, wird mit dem Self Balancing Scooter kein Probleme haben. Aber auch wenn man keine Vorerfahrungen hat, fällt das Erlernen leicht. Die Erfahrung zeigt, dass es keinen Unterschied macht.

Je stärker man sich nach vorn beugt, desto höher ist die Beschleunigung. Die Beschleunigung wird von den meisten am Anfang unterschätzt. Sie lehnen sich zu stark nach vorn, das Hoverboard schnellt nach vorn und der Fahrer steigt direkt wieder ab. Damit das nicht passiert hier unser Tipp:

Um sich nur ganz leicht nach vorn zu beugen, reicht es meist, nur daran zu denken. Der Körper beugt sich dann automatisch ein winziges Stück nach vorn. Für den Anfang genügt das um eine leicht Vorwärtsfahrt mit dem Mini Segway zu starten. Wenn das gut funktioniert kann sich Stück für Stück steigern.

Für die ersten Versuche sollte man außerdem darauf achten, dass man genug Platz hat. Falls man in der Wohnung oder im eigenen Haus die ersten „Gehversuche“ macht, sollte man wertvolle Gegenstände aus dem Weg räumen. Außerdem sollte man am Anfang immer Schutzkleidung tragen.

Wie genau funktionieren Hoverboards technisch?

In jeder der zwei Plattformen des Self Balancing Scooter befindet sich jeweils ein elektronisches Gyroskop. Diese messen zu jedem Zeitpunkt die Neigung der Plattform. Die Neigung wird an eine Elektronik geschickt, die diese Daten auswertet und bestimmt was zu tun ist. Sie steuert wiederum die Motoren und bestimmt wie schnell sich diese drehen sollen und in welche Richtung.

Wenn sich der Fahrer des Mini Segways beispielsweise nach stark vorn lehnt, dann neigen sich beide Plattformen stark nach vorn. Die Gyroskope messen die Neigung, geben diese Weiter an die Elektronik und die Elektronik weiß dann: „Aha, der Fahrer möchte schnell vorwärts fahren.“ und stellt beide Motoren auf Vollgas wie hier beim dem US-amerikanischen NBA-Basketball-Spieler J.R. Smith:

NBA-Spieler J.R. Smith auf dem HoverboardFoto: NBA/YouTube

Ein weiteres vorstellbares Szenario wäre, dass der Fahrer eine Plattform nach vorn neigt und die andere nach hinten. Auch diese Neigung würde von den Gyroskopen wieder an die Elektronik geschickt und diese würde feststellen: „Der Fahrer möchte sich drehen. Aye, aye, Sir!“ und würde den einen Motor vorwärts, den anderen rückwärts drehen lassen.

Das interessante ist hier, dass die Elektronik und auch die entsprechende Software darauf darüber entscheidet wie die Signale der Gyroskope interpretiert und an die Motoren weitergegeben werden. Durch die Änderung der Software kann man auch das Fahrverhalten des Hoverboards ändern.

Laut diesem c’t-Artikel geben manche Hersteller an, dass sie eine modifizierte Version der Firmware benutzen, damit sich deren Modelle exakter steuern lassen. Wir sind gespannt, ob sich daraus in Zukunft auch ein Trend entwickelt, dass man sein Hoverboard tuned, indem man die Firmware updated oder eigenhändig modifziert.

Sollte die Firmware besonders auffällig sein und das Fahrverhalten maßgeblich beeinflussen, sei es positiv oder negative, werden wir euch natürlich auch darüber in unserem Hoverboard-Test unterrichten.

Segway ohne Lenker – Die Geschichte der Hoverboards

Wie so viele Trends kommt auch der der Hoverboards aus den USA. Wie der Name Mini Segway vermuten lässt, wurden diese ihrem großen Vorbild, den „normalen“ Segways nachempfunden. Und genau da nimmt die Geschichte der Hoverboards auch ihren Anfang:

Im Jahr 2001 wurde das Segway von Dean Kamen entwickelt. Die Entwicklung hat 100 Millionen Dollar gekostet! Zur Enttäuschung der Kapitalgeber blieb der Erfolg leider aus. Zu Anfang wurde nur gerade mal 50 Tausend Stück verkauft. Das lag daran, dass die Segways nicht alltagstauglich waren.

Sie kosteten viel zu viel und waren für den Otto-Normal-Verbraucher nicht erschwinglich. Das Segway an sich kostetet bis zu 8000€, der zugehörige Akku 1400€. Sie waren außerdem zu sperrig und zu schwer und damit nur schwer transportabel.

Die ursprüngliche Erwartung war, dass Segways zum alltäglichen Fortbewegungsmittel werden, ähnlich dem Fahrrad oder Motorroller. Diese Erwartung blieb aus. Stattdessen dienen werden heute Stadtführungen auf dem Segway angeboten oder sie dienen als Touristen-Attraktion an Urlaubsorten wie beispielsweise auf Hawaii:

Segway Tour auf Maui, Hawaii

Trotzdem war die Entwicklung des Segways nicht umsonst: Irgendwann kam ein Erfinder auf die Idee eine kleinere Version des Segways zu entwickeln. So klein, dass auch der Lenker weichen musste. Dieses Mini Segway ohne Lenker wurde zum ersten Mal 2015 auf der CES in Las Vegas vorgestellt.

Dieser Segway ohne Griff trug den Nahmen IO Hawk und war wesentlich erschwinglicher als das Original mit Stange. Diese Mini Segways wurden zunächst in den USA bekannt. So beispielsweise durch einen Fernsehauftritt des Hollywoodstars Jamie Foxx oder des Rappers Wiz Khalifa.

Kurz nach Erscheinen der Produkte der US Hersteller fingen chinesiche Firmen an, die Hoverboard in großen Mengen nachzubauen. Die chinesischen Nachbauten können mit der Qualität der US Produkte mithalten, kosten aber wesentlich weniger, so dass ein großer Druck auf die US Hersteller ausgeübt wurde.

Aktuell finden die Hoverboards ihren Weg nach Europa, wo man sie für ab 300€ erwerben kann. So liegt in unserem Hoverboard-Test der Preis-Leistungs-Sieger bei knappen 300€ während der Hoverboard-Testsieger ungefähr bei dem doppelten Preis liegt.

Hoverboards: Originale und Nachbauten

Ob es ein „original“ Hoverboard gibt, kann nicht eindeutig bestimmt werden. Das erste Hoverboard, das eine Erwähnung in öffentlichen Medien fand, war das der Firma IO Hawk. Entsprechend beansprucht das Unternehmen den Titel des Originals für sich und befindet sich derzeit auch in einem Patentstreit mit der Firma Hovertrax.

Neben diesen möglichen Originalen wurden die Geräte schnell von chinesischen Herstellern nachgebaut. Viele der chinesischen Boards werden angeblich in derselben Fabrik hergestellt und besitzen somit die gleiche Hardware und unterscheiden sich nur äußerlich.

Die Firma IO Hawk unterscheidet sich zu den chinesischen Produkten, da sie viel Wert auf deren Akkus setzen: Die Akkus sind gut vararbeitet, sind temperaturüberwacht, haben eine Schutz vor Überladung, sind durch eine Matte geschützt vor Erschütterungen und sind im Inneren fest verschraubt.

Praktische Tipps zum Umgang mit dem Segway ohne Stange

Nicht umsonst benutzen wir in der Überschrift dieses Abschnitts den Begriff Segway ohne Stange. Die Mini Segways besitzen keinen Griff an denen man sich festhalten könnte. Deshalb können gerade am Anfang ein paar Tipps für den Umgang mit den Mini Segways helfen.

Vor dem ersten Mal

Bevor du dein Mini Segway zum ersten Mal benutzt, solltest du den Akku komplett aufladen. Beim Auslieferungszustand kann man nicht genau wissen, ob der Akku leer, halbvoll oder voll ist. Nur mit vollem Akku erreicht das Mini Segway seine volle Leistung und die komplette Reichweite. Deswegen solltest hier sichergehen und vor dem ersten Mal das Hoverboard zunächst ans Netz hängen.

Der beste Ort für’s erste Mal

Für deine ersten „Gehversuche“ mit dem Segway solltest du dir einen geeigneten Ort aussuchen. Sofern du in deiner Wohnung oder in deinem Haus genug Platz hast, kannst du drinnen anfangen. Ansonsten würde wir dazu raten, draußen einen Platz zu suchen.

Falls du drinnen anfängst, solltest du alle wertvollen Gegenstände in Sicherheit bringen. Die teuere Vase, die du von Oma bekommen hast stellst du also besser in den Schrank. Du solltest nicht auf Teppichboden beginnen. Besser ist es wenn du dir einen glatten Bodenbelag aussuchst wie beispielsweise Fliesen oder Laminat. Du solltest in der Nähe einer Wand anfangen. Die Wand kann dir am Anfang noch Halt bieten.

Für den Fall, dass du dich für draußen entschieden hast, solltest du dir einen Platz suchen, der eine glatte Oberfläche bietet. Glatter Asphalt oder auch große glatte Pflastersteine ohne tiefe Rillen sind perfekt. Wenn du zum ersten Mal aufsteigst kann es hilfreich sein, wenn du ein Geländer in der Nähe hast, an dem du dich abstützen kannst. Evtl. kann dir auch ein Freund bei den ersten Malen zur Seite stehen.

Hoverboard - Hilfestellung und AufsteigenFotos: Bedienungsanleitung Cat 2Droid

Aufsteigen auf das Hoverboard

Gerade beim Aufsteigen kann es am Anfang sehr verunsichernd sein, dass die Hoverboards im Prinzip ein Segway ohne Stange sind. Man hat nichts, an dem man sich festhalten könnte. Deswegen möchten wir dir auch hierzu ein paar Tipps geben, mit denen der sichere Aufstieg garantiert gelingt.

Um aufzusteigen, stellst du dich hinter das Hoverboard. Dann stellst du deinen starken Fuß zuerst auf die Plattform und ziehst sogleich den zweiten nach. Achte darauf, dass du deine Füße direkt richtig positionierst, da eine Positionswechsel aufgrund der Anti-rutsch-Beschichtung nachträglich relativ schwierig ist.

Um herauszufinden, welches dein starker Fuß ist gibt es folgenden Trick: Stelle dich so hin das beide Füße nebeneinander stehen. Bitte einen Freund, dich in in einem unerwarteten Moment von hinten leicht zu schubsen. Der Fuß mit dem du nach vorn schreitest ist dein starker Fuß.

Am Anfang wird es sich noch sehr wackelig auf dem Board anfühlen. Aber nach ein paar Versuchen wirst du dich an die Bewegung gewöhnen und sie wird immer flüssiger werden bis du sie irgendwann durchführst ohne groß darüber nachzudenken.

Beschleunigen und Bremsen

Zum Beschleunigen lehnst du dich nach vorn; zum Bremsen lehnst du dich nach hinten. Lehnst du dich, nachdem das Board zum Stillstand gekommen ist weitherhin nach hinten, dann fängt das Hoverboard an, rückwärts zu fahren.

Gewohnheitsgemäß lehnen sich die meisten Leute zu stark nach vorn und beschleunigen dann unerwartet schnell. Daher solltest du am Anfang darauf achten, dich nur ganz leicht nach vor zu lehnen. Dabei kann helfen, dass man sich das erst einmal nur vorstellt. Allein die Vorstellung genügt, damit der Körper sich leicht nach vorne lehnt. Sobald du ein Gefühl für die Beschleunigung bekommen hast kannst du dich langsam steigern.

Lenken

Auch das Lenken funktioniert, indem du dein Gewicht verlagerst. Viele führen es am Anfang ganz intuitiv. Verschiedene Hoverboards unterscheiden sich übrigens in ihrem Lenkverhalten. Manche lenken präziser als andere.

Die Gewichtsverlagerung funktioniert beim Lenken so, dass man jeweils das entgegengesetzte Bein belastet. Will man also eine Linkskurve fahren, dann legt man sein Gewicht auf das rechte Bein.

Absteigen

Zum Absteigen vom Hoverboard bringt man dieses zunächst zum Stehen. Dann setzt man rasch einen Fuß ab und verlagert sein Gewicht vollständig auf diesen Fuß und nimmt im gleichen Moment den anderen Fuß vom Bord.

Es ist wichtig, dass der andere Fuß nicht noch zu lange auf dem Board steht und auch dass dieser nicht belastet wird. Ansonsten könnte das Board durch diese einseitige Belastung eine Kurve fahren.

Auch hier gilt Übung macht den Meister. Nach ein paar geglückten Versuchen wird sich diese Bewegung immer mehr einspielen, bis man sie schließlich voll automatisch und ohne über sie nachzudenken durchführen kann.

Warum ein Hoverboard-Test?

Es gibt viele verschiedene Hersteller und noch mehr unterschiedliche Modelle. Dass viele Nachbauten in China hergestellt werden und defacto ein und dasselbe Hoverboard sind, hierzulande aber mit unterschiedlichem Namen verkauft werden, macht es nicht einfacher. Das kann man schnell den Durchblick verlieren.

Hier hilft ein Hoverboard-Test, der die unterschiedlichen Eigenschaften der Mini Segways in einheitlicher Weise darstellt und die Boards so vergleichbar macht. In unserem Hoverboard-Test beurteilen wir die Boards nach einheitlichen Kriterien. Wir heben außerdem die speziellen Vor- und Nachteile eines jeden Scooters hervor, damit du beurteilen kannst, ob ein Board deinen individuellen Ansprüchen genügt.

Zudem verraten wir dir, falls vorhanden, welche möglichen Risiken mit einem Board verbunden sind. Erst in jüngster Vergangenheit sind Hoverboards in den Fokus geraten, weil sich ihre Akkus durch Überladung entzündeten oder gar explodierten. Falls ein solches Risiko besteht, werden wir das in unserem Test natürlich erwähnen.

Speziell mit der Akku-Problematik hat sich eine US-Aufsichtbehörde beschäftigt und eine neues Zertifikat entwickelt. Dieses Zertifikat UL2272 bestätigt die elektronische Sicherheit eines Hoverboards und insbesondere, dass keine Entzündungsrisiko für den Akku besteht. Wir führen in unserem Test natürlich auch auf, ob ein Hoverboard dieses Zertifikat erhalten hat.

Das Akku-Problem bei Hoverboards

An dieser Stelle möchten wir das Akku-Problem der Hoverboards noch einmal besonders beleuchten und genauer erklären, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass sich die Akkus entzünden oder gar explodieren.

Jede Ladeelektronik ist auf eine Feedback des Akkus angewiesen. Konkret bedeutet dies, dass die Elektronik bestimmte Werte am Akku misst wie beispielsweise Ladestrom oder Spannung und anhand dessen entscheidet ob der Akku bereits voll geladen ist oder nicht.

Bei defekten Akkus können diese Werte stark abweichen. So kann es beispielsweise sein, dass der Akku bereits voll ist, aber die Werte signalisieren, dass er noch weiter geladen werden muss. Eine einfache Steuerelektronik würde diese Werte fehlinterpretieren und den Akku „stumpf“ weiterladen.

Eine ausgefeiltere Elektronik hingegen besitzt bestimmte Sicherheitsmechanismen, die einen defekten Akku erkennen und den Ladevorgang abbrechen. Das können ganz einfache Plausibilitätsprüfungen sein.

So könnte die Elektronik beispielsweise abfragen, ob die Batterie bereits länger als eine definierte Maximaldauer z.B. 5 Stunden geladen wurde. Falls ja, wird der Ladevorgang beendet.

In den billigeren Hoverboards sind meist nur einfache Ladeelektroniken verbaut. Diese Laden den Akku weiter obwohl er bereits voll ist, was zu einer Überladung und im schlimmsten Fall zum Entzünden oder zur Explosion des Akkus führt.

Hiermit endet unser Hoverboard-Test. Wir hoffen wir konnten dich beim Hoverboard-Kaufen unterstützen und dir helfen, das für dich richtige Board zu finden. Falls du Anregungen oder Fragen hast, kannst du uns gerne eine E-Mail an info[at]planet-scooter[dot]de schicken.